13.01. Corrida da Liberdade

Zwar fand der Start für die Senioren/innen auf dem Plato statt, aber ging nicht mehr wie in den Jahren zuvor 10 km kreuz und quer durch Praia hindurch, sondern geradewegs ins Stadion außerhalb der Stadt. Gestrichen wurde der Halbmarathon, die Schülerwettkämpfe und der „Volksmarsch“ für alle um zu enge Menschenansammlungen auf kleinstem Raum in Zeiten von Covid-19 zu verhindern. Maskenpflicht bestand auch glücklicherweise nur vor und nach dem Rennen, so dass alle ungestört laufen konnten.

Wir hatten dieses Mal auch Edmira (war am 12.01. 14 Jahre alt geworden) und Elisangela (wird im Februar 14 Jahre alt) zusammen mit Elisabeth und Angela für die 5 km angemeldet.

Adelça, Darlene und Nelida liefen auf 100 m. Da Adelça unsere 400m Läuferin werden soll und alle mit den Seniorinnen starten müssen hatten sie keine Chance ins Finale zu kommen. Für unser drei Sprinterinnen ist es ein Sammeln an Wettkampferfahrungen und für uns ist es wichtig, dass sie dabei sind und zudem auf der Tartanbahn laufen und sich an die Spikes gewöhnen können.

Dafür haben unsere Mittelstreckenmädels das Podium besetzt.

Siegerin wurde Elisabeth, gefolgt von Edmira auf dem 2. Platz, Angela auf Platz 3 und Elisangela auf Platz 5. Abgesehen von den Geldprämien der Stadt Praia gabs für Elisabeth noch ein Tablet, für Edmira ein Handy und für Angela eine Powerbank von CV Movel einem der Sponsoren des Rennens.

Noch eine Geschichte am Rande: Als Edmira ihre Startnummer angeheftet bekam wurde sie nervös und meinte sie hätte plötzlich Angst bekommen. Ich habe mit ihr dann geschaut wie viel Mut sie auf der anderen Seite auch hat und was sie alles schon geschafft hat, wie gut sie in den letzten Wochen trainiert hat und dass die Strecke gut von ihr zu bewältigen ist, da sie im Training schon doppelt solange läuft. Daraufhin meine sie ok - dann laufe ich einfach. Als zweite angekommen und nach der Angst befragt meinte sie, sie hätte versucht stets hinter Elisabeth zu bleiben, da diese die Strecke kannte und sie dann nicht unterwegs verloren gehen würde in Praia. Die Angst vor dem Laufen und den anderen wich der Angst den Weg nicht zu finden und verhalf Edmira „ihre PS auf die Straße zu bringen“.

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